|Leseliebe| Die Mühlenschwestern 1 von Jana Lukas

Mit Anfang 20, als ich gerade mein Studium beendet hatte, habe ich meinen ersten „Wanderversuch“ gestartet. Eher wenig erfolgreich, möchte ich anfügen. Das frühe Aufstehen fiel mir auf die Nerven. Außerdem war alles sehr, sehr anstrengend, denn ich war komplett untrainiert (warum? Das könnt Ihr hier nachlesen). Das Ziel meines damaligen Urlaubs war das Berchtesgadener Land. Das mir – vom mühseligen Wandern abgesehen – gut gefallen hat. Mit Ausnahme eines Tagesausflugs bin ich seither nicht dorthin zurückgekehrt. Umso mehr habe ich mich gefreut, mit „Die Mühlenschwestern – Die Liebe kennt den Weg zurück“ – dem ersten Teil einer Trilogie von Jana Lukas – nach Berchtesgaden zurückkehren zu dürfen.

Werbung: das Buch wurde mir vom Bloggerportal kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.

 

Die Liebe kennt den Weg zurück Die Mühlenschwestern von Jana Lukas

 

 

Zurück in die Heimat

Hannah reist seit einigen Jahren als Fotografin rastlos um die Welt. Erst als ein schwerer Unfall in Südamerika ihre Welt aus den Angeln hebt, kehrt sie verletzt und traumatisiert in ihre idyllische Heimat Sternmoos im Berchtesgadener Land zurück. Ihre Eltern, ihre beiden Schwestern und Tante Lou nehmen sie herzlich und fürsorglich auf. Langsam beginnt Hannah, sich wieder im Alltag zurecht zu finden. Wäre da nicht ihr Ex-Freund Jakob, den sie damals Hals über Kopf für ihre Karriere als Fotografin verlassen hat. Und dessen Wiedersehen ihre Welt gehörig ins Wanken bringt…

 

Einfach schön

Hach, ich kann es nicht anders sagen. das war eine rundum schöne, unterhaltsame und mitreissende Wohlfühlgeschichte. Meine Erwartungen waren nach dem Überraschungshit „Landliebe“ tatsächlich ziemlich groß und wurden trotzdem erfüllt.

 

Berchtesgaden Memories

Da ich schon einmal in Berchtesgaden war: hier ein paar meiner persönlichen Erinnerungen.

 

Und warum genau war es so schön?

Es gibt viele Faktoren, die den ersten Teil von „Die Mühlenschwestern“ zu einem persönlichen Hit von mir gemacht haben:

  • Hannah war eine großartige Protagonistin, mit der ich mitfiebern konnte. Mir hat sehr gut gefallen, wie Jana Lukas ihre Schwierigkeiten nach dem Unfall beschrieben hat, ohne ins „Überdramatische“ abzugleiten.
  • Jakob ist ein ganz wunderbarer „Love Interest“. Einer von der Sorte, in den ich mich beim Lesen auch ein klitzekleines bisschen verliebt habe.
  • Es war wundervoll, vom schwesterliche Zusammenhalt der drei Mühlenschwestern zu lesen. Und die anderen beiden versprechen schon jetzt sehr viel Potential für die noch folgenden Bände.
  • Die parallele Storyline aus der Vergangenheit von Hannahs Mutter und Tante ist spannend. Außerdem finde ich den dramaturgischen Kniff, diese Geschichte nicht bereits in Band 1 auszuerzählen, sehr clever. Ich ahne zwar schon, worauf es hinausläuft, freue mich aber trotzdem auf die Fortsetzung.
  • Ich LIEBE den Handlungsort der Geschichte. Jana Lukas hat die Atmosphäre des Berchtesgadener Lands in ihrem fiktiven Sternmoos super eingefangen. Ich habe mich beim Lesen gefühlt, als wäre ich tatsächlich vor Ort. Das ist in diesen Zeiten, in denen man weniger zum Reisen kommt, perfekt. Vor allem die Beschreibung der lauen Sommerabende in Sternmoos werde ich nicht so schnell vergessen.

 

Die Liebe kennt den Weg zurück - Die Mühlenschwestern von Jana Lukas

 

Kleiner Kritikpunkt

Einen einzigen, winzig kleinen Kritikpunkt habe ich. Und den hätte der Verlag tatsächlich sehr leicht umschiffen können. Warum macht man eine dunkelhaarige Frau aufs Cover, wenn in Teil 1 von „Die Mühlenschwestern“ mehrfach erwähnt wird, dass die Protagonistin Hannah blond ist? Das verstehe ich einfach nicht.

 

Berchtesgaden Memories

Lang, lang ist es her. Damals noch analog fotografiert…

 

Herzensempfehlung

Allen, die für ein paar Stunden in eine Wohlfühlatmosphäre in die bayrischen Berge und an die bayrischen Seen abtauchen möchten, kann ich „Die Mühlenschwestern – Die Liebe kennt den Weg zurück“ von ganzem Herzen empfehlen. Ihr werdet sehr viel Spaß in Sternmoos haben!

Ich selbst kann es kaum erwarten, mit der Geschichte von Hannahs Schwester Rosa ins Berchtesgadener Land zurückzukehren. Es war einfach so schön dort… Und vielleicht verschlägt es mich selbst auch noch einmal dorthin. Denn den Watzmann (bis zum Watzmannhaus) würde ich in meinem aktuell viel besser trainierten Zustand gerne noch einmal in Angriff nehmen…

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