|Leseliebe| „Süße Magnolien – Ein neuer Tag beginnt“ von Sherryl Woods

Hach, ich wollte „Süße Magnolien – Ein neuer Tag beginnt“ von Sherryl Woods unbedingt eine Chance geben. Hatte mir doch der erste Teil der Reihe so gut gefallen. Allerdings muss ich zugeben, dass ich dem zweiten Band schon vor dem Lesen ein bisschen kritisch gegenüberstand. Denn wir durften Dana Sue im Auftaktband als beste Freundin kennenlernen. Bereits dort bin ich nicht so ganz mit ihr warm geworden…

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Süße Magnolien_Sherryl Woods_Ein neuer Tag beginnt

 

Dana Sue, ihre Tochter und ihr Exmann

Restaurantbesitzerin und Meisterköchin Dana Sue liebt ihren Job – und das gute Südstaatenessen. Letzteres vielleicht ein bisschen zu sehr, kämpft sie doch seit Jahren mit ihrem Gewicht und den damit zusammenhängenden Gesundheitsproblemen. Eigentlich perfekt, dass sie gemeinsam mit ihren beiden Sandkastenfreundinnen ein Spa und Sportstudio für Frauen eröffnet hat. Denn ist das nicht der genau richtige Ort für Dana Sue, um endlich ihre persönlichen Baustellen in Angriff zu nehmen?

Das alles tritt in den Hintergrund, als sich die Essstörung von Dana Sues Tochter nicht mehr leugnen lässt und in dem Zuge ihr Exmann wieder in ihr Leben tritt. Auch wenn es Dana Sue sogar nicht schmecken will: er scheint gekommen, um zu bleiben.

 

Kleine Schwächen

Obwohl ich in Band 1 bereits nicht ganz so begeistert von Dana Sue war, ich wollte ihr und ihrer Geschichte unbedingt eine Chance geben. Aber leider hat mich meine Vorahnung nicht getrogen. Denn ich bin mit Dana Sue einfach nicht warmgeworden. Ich fand sie anstrengend, ein bisschen langweilig und die Art und Weise, wie phlegmatisch sie mit ihren gesundheitlichen Problemen umgegangen ist, hat mich genervt.

Von der Essstörung ihrer Tochter zu lesen, fand ich interessant und lehrreich. Ich hatte den Eindruck, dass sich Sherryl Woods eingehend mit der Thematik beschäftigt hat. Jedoch war mir dieser Erzählstrang trotzdem ein bisschen zu zäh. Etwas mehr Tempo hätte der Geschichte insgesamt gut getan.

 

Große Schwächen

Das größte Manko waren für mich jedoch die fehlenden Funken zwischen Dana Sue und ihrem Exmann. Ich habe einfach so überhaupt keine Chemie zwischen den beiden verspürt. Darüberhinaus konnte ich die Entwicklung dieser beiden Charaktere nicht nachvollziehen. Insbesondere die Frage, warum Dana Sue von ihrem Exmann betrogen wurde und warum der sie nun unbedingt zurück will, wurde für mich nicht ausreichend beantwortet.

 

Die Pluspunkte

Gut gefallen haben mir allein die Interaktion der drei „süßen Magnolien“ (= besten Freundinnen) untereinander und das Südstaatenflair. Von letzterem lese ich mit sehr viel Faszination. Denn ich könnte mir zwar weder vorstellen, dass mir dieser sehr konservative Lifestyle gefällt noch z.B. das super mächtige Essen schmeckt, aber das alles einmal in echt anschauen, möchte ich trotzdem.

 

Fazit

Dieser zweite Teil der „Süßen Magnolien“ von Sherryl Woods war leider sogar nicht meins. Ich kann es nicht anders ausdrücken: mich hat Dana Sues Geschichte nicht gepackt. Den ersten Teil rundum Maddie und Coach Cal sowie die zugehörige Netflix-Reihe werde ich trotzdem in guter Erinnerung behalten.

 

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