|Leseliebe| „Schwedischer Todesfrost“ vom Christoffer Holst

Nach „Gefährliche Mittsommernacht“ und „Mörderischer Nordwind“ erscheint pünktlich zur Vorweihnachtszeit mit „Schwedischer Todesfrost“ der dritte schwedische Schärenkrimi von Christoffer Holst. Da sich diese Reihe langsam aber sicher unter meine liebsten Regionalkrimis geschlichen hat, stand für mich direkt fest, dass ich dieses Buch zur Einstimmung auf die Adventszeit lesen möchte. Enthaltenen, wenig besinnlichen Mord hin oder her…

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Schwedischer Todesfrost_Christoffer Holst

 

Mord im Skigebiet

Der Winter hat Einzug gehalten in Stockholm. Für die schwedische Hauptstadt bringt diese Jahreszeit jedoch keinen romantischen Schnee sondern lediglich kalte Temperaturen und eisigen Wind mit sich. Entsprechend begeistert ist Cilla Storm, als sie kurz vor Weihnachten von ihren Freunden in eine Skihütte vor perfekter schwedischer Schneekulisse eingeladen wird. Der geneigte Leser der ersten beiden Bände mag es bereits ahnen: die Winteridylle bekommt schnell Risse, als Cillas mütterliche Freundin Rosie am Rande der Skipiste über die Leiche eines jungen Mannes stolpert. In den Fokus der Ermittlungen geraten ein reicher Unternehmer, seine Ehefrau und deren im Rollstuhl sitzender Sohn, der in ganz Schweden als musikalisches Wunderkind berühmt ist…

 

Setting, Charaktere und Kriminalfall top

Auf den ersten Blick mögen Vorweihnachtsstimmung und die Jagd nach einem Mörder eher gegensätzlich klingen. Tatsächlich passt „Schwedischer Todesfrost“ für mich perfekt in den Dezember. Denn neben einem spannenden Kriminalfall bietet die Geschichte von Christoffer Holst heimelige Hüttenatmosphäre im Tiefschnee. Für mich eine unschlagbare Kombi.

Cilla und ihre Freunde – inklusive ihres super attraktiven Polizisten-Lovers Adam – sind noch immer genauso sympathisch wie in den beiden ersten Bänden der Reihe. Ich verbringe beim Lesen einfach unheimlich gerne Zeit in ihrer Gesellschaft.

Der Kriminalfall wird aus Cillas und Rosies Sicht sowie aus der eines unmittelbar Beteiligten erzählt. Das macht das ganz sehr spannend und nahbar. Ich habe bis zu letzten Sekunde gehofft, dass das Opfer nicht das Opfer und der Täter nicht der Täter sein möge. Genauso mitreißend war es, beim Lesen zu verfolgen, wie sich langsam das Bild einer gestörten, reichen Familie abzeichnet.

 

Fazit

Ihr seht, ich bin restlos begeistert und kann diesen Schwedenkrimi jedem empfehlen, der ein zur Jahreszeit passendes Buch lesen möchte, das Weihnachtsstimmung und heimelige Atmosphäre mit einem Kriminalfall verbindet.

Ich freue mich schon sehr auf den 4. Teil der Reihe namens „Tödlicher Inselfrühling“, der im Februar 2022 erscheinen wird. Gleichzeitig bin ich ein bisschen traurig, denn es ist der finale Band.

 

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