|Leseliebe| Mein Lesemonat Dezember 2020

Mit den 9 gelesenen Büchern im Lesemonat Dezember 2020 habe ich eine Punktlandung hingelegt und im Lesejahr 2020 die 100 Bücher geknackt. Diese 9 Bücher teilen sich auf in 5 klassische Bücher und 4 E-Books.

Vorstellen möchte ich Euch die Bücher in der Form, die sich in 2020 bewährt hat: als Hitliste.

 

Hard Land von Benedict Wells

 

1. „Hard Land“ von Benedict Wells

OMG, was für ein tolles Buch! Es hat mich tatsächlich an eines meiner absoluten Lieblingsbücher erinnert: „Owen Meany“ von John Irving. Denn beide Bücher sind überaus großartige „Coming of Age“-Geschichten, die vor historischer Kulisse in den USA spielen. Leider darf ich an der Stelle noch nicht mehr verraten, denn es gibt für „Hard Land“ eine Rezensionssperre bis Ende Februar. Aber ich habe einen großen Vorsatz für 2021: mehr Bücher von Benedict Wells lesen.

 

Don't Hate Me von Lena Kiefer Rezension

 

2. „Don’t Hate Me“ von Lena Kiefer

Bei dieser „New Adult“-Trilogie hat mich der erste Band „Don’t Love Me“ so sehr begeistert, dass er zu einem meiner Jahreshighlights 2020 wurde. „Don’t Hate Me“ konnte hier nahtlos anknüpfen, denn ich fand Kenzie & Lyall im Zusammenspiel erneut grandios, habe das Setting auf einer griechischen Insel geliebt und verehre  die Nebencharaktere noch immer genauso sehr wie in Band 1. Definitiv eine meiner liebsten „New Adult“-Reihen EVER.

 

What If We Drown von Sarah Sprinz

 

3. „What If We Drown“ von Sarah Sprinz

Bei „What If We Drown“ war ich, um ehrlich zu sein, zunächst ein bisschen skeptisch, denn der Klappentext und die zugehörigen Rezensionen ließen mich eine SEHR dramatische Geschichte vermuten. Etwas, was nicht gerade in mein Beuteschema fällt. Ich habe „What If We Drown“ trotzdem eine Chance gegeben, denn zum einen finde ich den „Social Media“-Auftritt von Sarah Sprinz super sympathisch (und ich bewundere total, dass sie neben dem Medizinstudium schreibt), zum anderen klang Vancouver/Kanada nach einem tollen Setting.

Es war die richtige Entscheidung, denn obwohl mir Protagonistin Laurie an der ein oder anderen Stelle eine zu große Drama Queen war, machte ihr Gegenpart Sam das mehr als wett. Außerdem fand ich den Einblick in das Medizinstudium (ein Fach, das ich aufgrund meines Notenschnitts vermutlich problemlos hätte belegen könne, was bei mir nach Fleischereifachverkäuferin aber so ca. Platz 2 der Berufe, die ich nie ausüben könnte, belegt) und das Setting in Kanada grandios. Vor allem, da man durchgehend gemerkt hat, dass Sarah Sprinz genau weiß, wovon sie schreibt.

 

Ophelia Scale von Lena Kiefer

 

3. „Ophelia Scale – Die Welt wird brennen“ von Lena Kiefer

Eigentlich lese ich mittlerweile super wenig Fantasy. Das sah vor ca. 10 Jahren noch ganz anders aus („Twilight“, *hust, hast*). Die „Ophelia Scale“-Trilogie landete trotzdem auf meiner „to read“-Liste, einfach weil ich die „Don’t Love Me“-Reihe derselben Autorin (siehe Platz 2 dieses Lesemonats) so gerne mag.

Auch wenn ich mich bei Kampf- und Actionszenen noch immer zusammenreißen muss, um gedanklich nicht abzudriften (wahrscheinlich habe ich da wegen „Herr der Ringe“ ein Trauma…), macht mir „Ophelia Scale“ sehr viel Spaß. Das liegt vor allem an der namensgebenden Protagonistin, die ein wunderbar starker und vielschichtiger Charakter ist. Außerdem mag ich den unterschwelligen Humor, der dafür sorgt, dass sich Ophelia Scale selbst – trotz aller ungewöhnlichen Fähigkeiten – nie zu ernst nimmt. Die begleitende Liebesgeschichte macht für mich viel vom Charme dieses Buches aus. Den Blick in die Zukunft – rundum das Thema „künstliche Intelligenz“ und wie lässt sich ein Volk aufwiegeln – empfinde ich hingegen als beängstigend. Vor allem auch beängstigend nahe an der Realität.

 

Don't Kiss Me Lena Kiefer Rezension

 

5. „Don’t Kiss Me“ von Lena Kiefer

Ein kurzes Spin-off zu mPlatz 2 dieses Lesemonats. Darin geht es um meine zwei liebsten Nebencharaktere der „Don’t Love Me“-Reihe: Edina & Finlay. Zwei, die meiner Meinung nach ein eigenes, komplettes Buch verdient hätten. Denn sie haben einfach sooo viel „Chemistry“. Hier kommt Ihr zu meiner Rezension.

 

Girl on Ice von Teodora Timea

 

6. „Girl on Ice“ von Teodora Timea

Ein Buch mit Eiskunstlauf-Hintergrund? Da muss ich zuschlagen. Denn obwohl der Höhepunkt meiner Eislaufbegeisterung bereits einige Jahre zurückliegt, mag ich die Sportart noch immer sehr gerne.

Bei „Girl on Ice“ bin ich ein bisschen mit falschen Erwartungen an die Geschichte herangegangen. Denn ich habe ein realitätsnahes Buch erwartet. Tatsächlich hatte „Girl on Ice“ einen eher „märchenhaften“ Vibe. Wenn man das weiß, ist es eine wirklich süße Geschichte.

 

Moments Like Snowflakes von Mila Marten

 

7. „Moments Like Snowflakes“ von Mila Marten

Ein Buch, das mir zu 2/3 gut gefallen hat. Dann kam jedoch das Ende. Das gänzlich unerwartet und unpassend die Geschichte beendet. Als hätte man völlig willkürlich einen Einzelband in zwei Teile geschnitten. Ich könnte mich jetzt noch aufregen, wenn ich daran denke. Für mich hat dieses Ende alles kaputt gemacht.

Hier geht es zu ausführlichen Rezension.

 

Ein Schotte kommt selten allein von Karin Müller

 

7. „Ein Schotte kommt selten allein“ von Karin Müller

Eine Busreise durch eine eigentlich traumhafte Landschaft mit nervigen Mitreisenden? Story of my Urlaub 2014! Das musste ich einfach lesen. Leider hat „Ein Schotte kommt selten allein“ trotzdem nicht meinen Geschmack getroffen, denn mir war die Erzählweise zu klamaukig. Ich hatte teilweise „Tommy Jaud“-Vibes. Und das war mir dann doch zu sehr 90er Jahre…

Eine ausführliche Rezension gibt es hier.

 

Urban Watercolor von Sue Hiepler im Lesemonat Dezember 2020

 

Außer Konkurrenz: „Urban Watercolor“ von Sue Hiepler

Buch Nummer 9 läuft im Lesemonat Dezember 2020 außer Konkurrenz (und ja, ich habe in obiger Liste sowohl den dritten als auch den siebten Platz doppelt vergeben – es sind also tatsächlich 9 Bücher, die ich aufliste), denn es ist ein Sachbuch aus dem Kreativbereich. In „Urban Watercolor“ erklärt Sue Hiepler von „May & Berry“, wie man mit Aquarellfarben urbane Motive (also z.B. Häuserfassaden) erstellt. Ich finde das Buch sehr gut aufgebaut, mag Sues Art zu erklären und wurde durch „Urban Watercolor“ motiviert und inspiriert, mehr in diesem Bereich zu malen. Auch die Haptik des Buches (leicht angerauter Einband) finde ich mega. Klarer Tipp für alle, die in 2021 ihre Kreativität ausleben wollen.

 

Das war der Lesemonat Dezember 2020 – das Grande Finale des Lesejahres 2021! Ich hoffe, ich konnte Euch die eine oder andere Inspiration an die Hand geben. Auf ein tolles Lesejahr 2021 🙂

 

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