|Leseliebe| Die 10. Buchsaiten Blogparade 2018

Liebe Lesefreunde,

ich möchte heute – am letzten Tag des Jahres 2018 – gemeinsam mit Euch auf mein Lesejahr 2018 zurückblicken. Aus diesem Anlass nehme ich an der 10. Buchsaiten Blogparade 2018 auf „Die Liebe zu den Büchern“ von der lieben Petzi teil. Ich würde mich sehr freuen, wenn der eine oder andere meiner Leser mit Blog auch an dieser Aktion teilnimmt. Oder einen anderen Jahresrückblick auf die gelesenen Bücher 2018 präsentiert. Links können gerne unten in meinen Kommentaren geteilt werden. Ich würde mich sehr freuen und schaue auf alle Fälle bei Euch vorbei.

 

BuchSaiten_Jahresrückblick 2018_Lesejahr 2018

 

 Rückblick in Zahlen

Ich habe in 2018 insgesamt 102 Bücher gelesen bzw. gehört. Ein bisschen bin ich schon von mir selbst beeindruckt 😉 . Nach einem Jahr ist es mir also gelungen, die seit Januar 2017 weggefallene Lesezeit in der Bahn zu kompensieren. Das waren 42 E-Books, 32 klassische Bücher und 28 Hörbücher. Der Trend zum E-Book hält bei mir also an. Das hat zwei Gründe: Im Urlaub und allgemein unterwegs ist ein E-Reader wahnsinnig praktisch. Zudem kommt es dem Minimalismus-Gedanken, dem ich mittlerweile anhänge, entgegen. Trotzdem gibt es immer noch Bücher, die ich gerne in klassischer Form im Bücherregal besitzen möchte. Einfach weil Bücher wunderschön sind. Und ein Haus ohne Bücher ein Heim ohne Seele ist.

Nicht ganz zufrieden bin ich damit, dass ich nur 16 Bücher auf Englisch gelesen habe. Ich hatte in der Vergangenheit Jahre, in denen das Verhältnis zwischen deutschen und fremdsprachigen Büchern quasi ausgewogen war. Grund für die „Verschlechterung“ ist hier vor allem, dass Rezensionsexemplare vornehmlich auf Deutsch sind.

Sehr stolz bin ich, dass ich mit der Biografie von Petter Northug recht problemlos ein Buch auf Norwegisch gelesen habe. Das möchte ich nächstes Jahr unbedingt wiederholen.

Mein schwächster Lesemonat war mit 5 Büchern der Februar. Beinahe traditionell, möchte ich anmerken. Irgendwie merke ich da jedes Jahr wieder, dass der nur 28 (und manchmal 29) Tage hat.

Die erfolgreichsten Lesemonate waren mit jeweils 11 Büchern der Juli und der Dezember. Die Begründung ist einfach: Urlaub! Und zwar kein Aktivurlaub sondern ein Strand- respektive fauler Weihnachtsurlaub.

 

Die 10. BuchSaiten Blogparade 2018 auf „Die Liebe zu den Büchern“

BuchSaiten_Jahresrückblick 2018_Lesejahr 2018_Renegades Marissa Meyer

 

Welches war das Buch in diesem Jahr, von dem ich mir wenig versprochen habe, das mich dann aber positiv überrascht hat?

Ich musste bei dieser Frage ein bisschen in mich gehen. Und habe mich schlussendlich für „Renegades – Gefährlicher Freund“ von Marissa Meyer entschieden. Einfach weil ich in den letzten 3 oder 4 Jahren sehr wenig Fantasy gelesen habe, mir dieses Buch aber gezeigt hat, warum ich dieses Genre einst geliebt habe. Hier geht es zu meinen ausführlichen Gedanken zu diesem Thema.

 

BuchSaiten_Jahresrückblick 2018_Lesejahr 2018_Save You Mona Kasten

 

Welches war das Buch in diesem Jahr, von dem ich mir viel versprochen habe, das mich dann aber negativ überrascht hat?

Auf diese Frage wusste ich die Antwort sofort: „Save You“ von Mona Kasten, der zweite Teil der „Maxton Hall“-Reihe. Das mag im ersten Moment auf einen reinen Verriss hindeuten, der Hintergrund ist aber durchaus positiv. Der erste Teil – „Save Me“ – hat mir nämlich abgesehen vom Cliffhanger am Ende wahnsinnig gut gefallen. Ich mochte, wie sich die Protagonisten langsam angenähert haben. Wie Mona Kasten die unterschiedlichen Lebenswelten der beiden (sie: Mittelschicht, er: British Upper Class) aufgebaut hat und aufeinanderprallen ließ. Auch fühle ich mich traditionell in Geschichten, die in Großbritannien spielen (siehe z.B. die Jugendbücher von Kerstin Gier), sehr wohl. Schade nur, dass im zweiten Band genau das eingetroffen ist, was ich befürchtet hatte. Es kam zu dem nervigen, ewigen hin und her zwischen den beiden Hauptpersonen, das ich ü-b-e-r-h-a-u-p-t nicht leiden kann. Deshalb konnte ich mich bislang auch nicht dazu durchringen, den finalen Teil zu lesen…

 

BuchSaiten_Jahresrückblick 2018_Lesejahr 2018_After Work Simona Ahrnstedt

 

Welches war eure persönliche Autoren-Neuentdeckung in diesem Jahr und warum?

Eine weitere Antwort, die mir leicht fällt: eindeutig die schwedische „romancedrottning“ (Königin der Romanzen) Simona Ahrnstedt. Die habe ich im April dank des Rezensionsexemplars „After Work“ für mich entdeckt. Ich war direkt so angefixt, dass ich die drei Teile der „Die Erbin“/“Only One Night“-Reihe innerhalb weniger Wochen verschlungen habe. Simona Ahrnstedt hat mich sogar dazu gebracht, über meinen literarischen Schatten zu springen, und in das Genre des historischen Mittelalterromans einzutauchen. Es hat sich gelohnt, den „Eine unbeugsame Braut“ hat mich richtig gefesselt.

Mich beeindruckt an Simona Ahrnstedt besonders, wie fantastisch gut recherchiert ihre Geschichten sind. Egal ob ein anderes Zeitalter, das Leben hoch oben im Norden von Schweden oder westliche Ärzte auf Hilfsmission in Afrika – man merkt bei ihr in jeder Zeile, dass sie weiß, wovon sie schreibt. Und nicht einfach nur beschreibt, wie die Dinge ihrer Meinung nach aussehen könnten. Dafür alle Daumen von mir nach oben!

 

BuchSaiten_Jahresrückblick 2018_Lesejahr 2018_The Sound of Mountains von Guerel Sahin

 

Welches war euer Lieblings-Cover in diesem Jahr und warum?

Upsi. Keine Ahnung. Da muss ich wirklich in mich gehen. Ich habe mich jetzt für den Bildband „The Sound of Mountains“ von Guerel Sahin entschieden. Weil ich die Berge liebe und dieses Buch ein echtes Schmuckstück ist.

 

Welches Buch wollt ihr unbedingt 2019 lesen und warum?

Definitiv „Tote Hand“ von Andreas Föhr, meinem absoluten Favoriten unter den Regionalkrimiautoren. Das ist Teil 8 der Reihe um Kommissar Wallner und den umtriebigen Polizisten Kreuthner (im Volksmund auch „Leichen-Leo“ genannt). Allein die Kurzbeschreibung verheißt viel Gutes. Darin tauchen einige meiner liebsten Schauplätze (das ominöse Mangfall-Tal) und der skurrilsten Protagonisten (der Lintinger vom Schrottplatz) auf. Blöd nur, dass ich mich bis Ende August gedulden muss. Auch wenn jemand dem Genre „Regionalkrimi“ kritisch gegenübersteht: Es lohnt sich, Andreas Föhr eine Chance zu geben. Denn er schreibt nicht nur mit Lokalkolorit sondern auch mit Sachverstand, schwarzem Humor und viel Geschick. Keiner versteht das Spiel mit mehreren Zeitebenen wie er.

 

Ich freue mich auf das Lesejahr 2019 und hoffentlich viele gute Bücher!

6 Kommentare

    • glimrende
      Autor
      6. Januar 2019 / 19:54

      Hallo Barbara,
      vielen Dank für den Kommentar und den Link. Ich war auch schon bei Dir, um Dir einen Gegenbesuch abzustatten.

      Alles Gute für 2019.

      Steffi

  1. 6. Januar 2019 / 16:40

    Vielen lieben Dank für deine Teilnahme und die tollen Bücher. „The Sound of Mountains“ will ich auch unbedingt noch haben.

    Liebe Grüße
    Petzi

    • glimrende
      Autor
      6. Januar 2019 / 19:55

      Hallo Petzi,
      vielen Dank für die Organisation der Buchparade. Ich mag es, auf diesem Weg auf das vergangene Lesejahr zurückzublicken.

      Viele Grüße,

      Steffi

    • glimrende
      Autor
      7. Januar 2019 / 19:57

      Vielen Dank! Da schaue ich doch auch gleich mal bei Dir vorbei…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

* Die DSGVO-Checkbox ist ein Pflichtfeld

*

Ich stimme zu