|Leseliebe| „An Ocean Between Us“ von Nina Bilinszki

Eine Ballerina und ein Schwimmer als Protagonisten? Genau mein Ding. Von daher stand für mich außer Frage, dass ich an „An Ocean Between Us“ von Nina Bilinszki unbedingt lesen möchte.

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Nina Bilinszki An Ocean Between Us Rezension

Die Ex-Ballerina und der Schwimmer

Nachdem ein Autounfall ihre Zukunft als Ballerina zerstört hat, landet Avery mit ihrem geplatzten Lebenstraum und ohne zu wissen, was sie mit ihrem Leben nun anfangen möchte, am Community College. Dort gerät sie am ersten Tag direkt mit Theo, dem Starschwimmer der Schule, aneinander. Zu blöd, dass ausgerechnet Schwimmen der einzige Sport ist, den sie mit ihrem kaputten Rücken betreiben kann. Und viel schlimmer, Theo derjenige ist, der die Schwimmstunden anleitet. Andererseits sind diese Schwimmstunden die beste Gelegenheit für Avery, Theo besser kennenzulernen und hinter seine Fassade zu blicken. Eine Fassade, die ein dunkles Geheimnis verdeckt, das die Annäherung der beiden jäh zu zerstören droht…

 

Ich muss „An Ocean Between Us“ in meinem persönlichen Rückblick in drei Teile aufteilen:

 

Phase 1 – die Annäherung

Die erste, wenig vielversprechende Begegnung der beiden, die darauf folgende langsame Annäherung: das alles hat mir super gefallen. Ich mag es, einen Einblick in den Alltag von Sportlern zu bekommen und deswegen habe ich mich in diesem Setting direkt wohlgefühlt. Auch mochte ich sehr, wie Avery langsam begonnen hat, zu erkennen, dass Theo kein so arroganter Arsch ist, wie sie anfangs dachte. Das war richtig schön zu lesen.

 

Phase 2 – der große Knall

Als Avery & Theo bereits auf dem besten Weg in die Idylle waren, gab es die – im Genre „New Adult“ absolut erwartbare – 180 Grad Kehrtwende. Damit habe ich grundsätzlich kein Problem, allerdings war die hier so extrem – da auf einem riesigen Zufall basierend – dass mir diese kurzzeitig echt den Spaß am Weiterlesen genommen hat. Ich war richtiggehend gefrustet.

 

Nina Bilinszki An Ocean Between Us Rezension

 

Phase 3 – der Endspurt

Total überraschend für mich selbst (denn ich war absolut überzeugt davon, dass „An Ocean Between Us“ nach Phase 2 für mich gelaufen war) hat mir diese Phase wieder richtig gut gefallen. Denn nach dem großen Knall kam weit weniger überhöhtes Drama als von mir erwartet. Sowohl Avery als auch Theo haben sich recht „vernünftig“ verhalten. Mit der Folge, dass für mich der Spaß an der Geschichte zurückkam.

 

Und das ergibt welches Fazit?

Trotz meiner zwischenzeitlichen Frustration habe ich gute Erinnerungen an „An Ocean Between Us“. Ich mochte sowohl Avery als auch Theo sehr gerne. Insbesondere im Zusammenspiel miteinander. Wenn ich einen Wunsch an Nina Bilinszki äußern dürfte, würde der trotzdem lauten, dass sie zukünftig auf große Zufälle verzichten soll. Denn da hat für mich die Glaubwürdigkeit der Geschichte gelitten… Trotzdem bin ich beim nächsten Teil der Reihe gerne wieder dabei: „A Fire Between Us“ soll am 02.11.2020 erscheinen.

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