|Leseliebe| „Liebe geht durch den Garten“ von Ulrike Hartmann / Rezension

Heute möchte ich mit „Liebe geht durch den Garten“ ein Buch vorstellen, das in meinen Augen perfekt zum Frühling passt. Denn es geht ums Thema Gärtnern, genauer gesagt um Schrebergärten. Aber auch die Liebe kommt nicht zu kurz…

Werbung: das Buch wurde mir vom Bloggerportal kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.

 

Liebe geht durch den Garten

 

Der Traum vom Paradies im Grünen

Eigentlich ist Anna als alleinerziehende Mutter von zwei Söhnen und mit ihrem Job als Illustratorin total ausgelastet. Doch auf einmal setzt sich da dieser Traum vom eigenen Garten in ihrem Kopf fest. Wäre es nicht toll, vor dem Lärm und Stress der Großstadt ins Grüne flüchten zu können? Eigenes Gemüse zu ernten? Den beiden Söhnen viel Platz zum Toben zu bieten? Etwas blauäugig pachtet Anna eine heruntergekommene Laube in einer Schrebergartenkolonie und sieht sich plötzlich mit einem ganzen Haufen körperlicher Arbeit konfrontiert. Zum Glück gibt es unter den Schrebergärtnern auch hilfsbereite Exemplare wie den attraktiven Paul, der Anna den Start in ihr neues, grünes Leben erleichtert. Und ganz nebenbei ihr lange vernachlässigtes Herz höher schlagen lässt…

 

Liebe geht durch den Garten

Schrebergarten auf meiner Joggingrunde

 

Wunderbare Unterhaltung

Als ich „Liebe geht durch den Garten“ online entdeckt habe, hat mich der Klappentext spontan angesprochen. Ich habe eine locker, leichte Geschichte erwartet und wurde nicht enttäuscht. Innerhalb von zwei Tagen habe ich die Geschichte verschlungen und wurde dabei ganz wunderbar unterhalten.

Und das, obwohl ich mir zu Beginn nicht sicher war, ob mir Anna durch ihre verplante Art nicht furchtbar auf die Nerven gehen würde. Glücklicherweise hat sich Anna nach den ersten Kapiteln gefangen und wurde zu einer sympathischen Protagonistin, mit der ich als Leser sehr gerne mitgefiebert habe.

 

Liebe geht durch den Garten

 

Schrebergarten-Insider

Ich finde, man merkt dem Buch an, dass Ulrike Hartmann sich mit dem Thema Garten auskennt. Die Geschehnisse rundum den Schrebergarten kommen sehr authentisch herüber. Das drückt sich nicht nur in Fachkenntnis im Bereich Pflanzen aus sondern auch in den Charakterbeschreibungen der anderen Gärtner. Da tummelt sich ein buntes Völkchen aus klassischen Spießern, hilfsbereiten Nachbarn und unkonventionellen Schrebergartenbesitzern zwischen den Seiten. Für mich einer der Hauptgründe, warum es so viel Spaß gemacht hat, in das Buch abzutauchen.

Deshalb würde ich auch nicht sagen, dass die Liebesgeschichte total im Fokus des Buches steht. Eher würde ich zu dem Schluss kommen, dass „Love Story“ und die Gartenthematik gleichberechtigt nebeneinander stehen.

 

Liebe geht durch den Garten

Noch mehr Schrebergarten-Inspiration.

 

Fazit

Ich kann das Buch allen, die einen grünen Daumen haben (oder gerne hätten), ans Herz legen. Oder falls Ihr auf der Suche nach Frühlingsstimmung und Frühlingsgefühlen seid. Und die Bücher von Petra Hülsmann mögt (an diese Autorin hat mich „Liebe geht durch den Garten“ erinnert). Einfach eine super unterhaltsame Geschichte, die ein paar unbeschwerte Lesestunden beschert.

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