|Alltagstrott| Leselaunen #62 – Höhepunkt? Fehlanzeige!

Kurz hatte ich überlegt, ob ich heute überhaupt an Niccis Leselaunen teilnehmen möchte, denn irgendwie verlief diese Woche wahnsinnig unspektakulär. Zwar sehr arbeitsreich aber ohne echten Höhepunkt. Da ich gerade dabei bin, mich in meiner neuen Wohnung einzuleben, ist das vielleicht nicht einmal das schlechteste.

 

Leselaunen

 

Aktuelle Bücher

E-Book

Unter der Woche habe ich „Broken Strings – Abbi & Liam“ von Katrin Frank gelesen. Mein Comeback im Genre „New Adult“, denn die Autorin hatte aufgrund meiner Rezension zu ihrem ersten Roman bei mir angefragt, ob ich ihr neues Werk lesen möchte. Da konnte ich nicht ablehnen und habe mich so von Abbi & Liam an den Broadway entführen lassen – an ein Setting, das ich sehr gerne mag. Irgendwie habe ich bei dem Buch trotzdem gemerkt, dass das mit „New Adult“ mir aktuell nix wird. Meine Diagnose: ich habe einfach schon zu viele Geschichten aus diesem Genre gelesen, weshalb mich die Vorhersehbarkeit nervt.

 

Hörbuch

Nach dem Ende von „Tote Hand“ von Andreas Föhr war ich etwas melancholisch, da es nun mindestens ein ganzes Jahr nix Neues von meinem liebsten Regionalkrimiautor geben wird. Und deshalb auch total unschlüssig, zu welchem Hörbuch ich als nächstes greifen sollte. Entschieden habe ich mich schlussendlich für den Eberhofer Franz und sein neues Abenteuer aus Niederkaltenkirchen: „Das Gugelhupfgeschwader“ von Rita Falk. Ganz ehrlich? Zwischendurch habe ich diese Entscheidung ein bisschen bereut, denn mittlerweile geht mir der Eberhofer ab und an ganz gewaltig auf die Nerven. Genau wie der Flözinger, der als die ärmste Sau Niederbayerns dargestellt wird, weil er von seiner Mary mitsamt den Kindern verlassen wurde. Dabei hat sich seine Untreue, sein Desinteresse und seine Genervtheit den Kindern gegenüber über zig Bände hingezogen. Irgendwie werde ich auch den Verdacht nicht los, dass die Geschichten rundum den Eberhofer mittlerweile auserzählt sind und sich die Autorin lieber was komplett Neues einfallen lassen sollte. Wahrscheinlich aber keine Option, schließlich hat der Franz einfach zu viele Fans und sorgt für zu viel Umsatz auf dem hart umkämpften Buchmarkt. Für’s Hören beim Autofahren reicht’s bei mir gerade noch. Ob ich beim nächsten Band wieder mit dabei sein werde, weiß ich trotzdem nicht…

 

Kürbis

Ich konnte dem Trend nicht widerstehen und habe spontan (und im Regen!) am Kürbisstand gehalten, um typische Bloggerbilder zu machen.

 

Klassisches Buch

Irgendwie habe ich es versäumt, mir im Frühjahr den neuen Südtirol-Krimi „Das Tal im Nebel“ von Lenz Koppelstätter zu holen. Und dabei ist er nach dem oben erwähnten Andreas Föhr mein zweitliebster Regionalkrimiautor. Zum einen, weil ich Südtirol liebe. Zum anderen, weil er mit Kommissar Grauner, dem nebenberuflichen Bauern, und Saltapepe, dem aus dem Süden strafversetzten Neapolitaner, ein wunderbares Ermittlerteam erschaffen hat. Und vor allem, weil seine Fälle sehr tiefgründig, verstörend und spannend sind. Sie zeigen quasi all das, was sich hinter der Fassade des „Südtiroler Idylls“ versteckt. So auch in diesem Fall aus der Gegend rundum den Kalterer See mit Obstbauern, Rotlichtmillieu und Weinbauern. Und vielleicht sogar der chinesischen Mafia.

 

Meine Lesestimmung

Unter der Woche klappt es mit der Leseroutine noch immer nicht so richtig. Aber am Wochenende konnte ich einiges nachholen. Und die paar Kilometer, die mein Arbeitsweg jetzt länger ist, machen sich bei meinem Hörbuchkonsum stark bemerkbar. Da würde es sich aktuell für mich lohnen, auf „Bookbeat“ umzusteigen. Hat jemand von Euch Erfahrung mit dieser App?

 

Kürbis

 

Zitat der Woche

„Marcel (Hirscher), wer war über all die Jahre dein härtester Gegner?“

„Svindal! Er war unfassbar professionell. Ich konnte von ihm unheimlich viel lernen, vor allem auch menschlich. Er war immer professionell, fair und freundlich. Ich habe nur den allergrößten Respekt für ihn. Es war deshalb so hart, gegen ihn zu fahren, weil er immer so fair war. Er war trotz der engen Duelle immer freundlich.“

Da schlägt mein Fangirl-Herz höher, wenn ich solche Worte über meinen liebsten Sportler aller Zeiten höre. Die Abschiedspressekonferenz von Hirscher habe ich natürlich live verfolgt.

 

Link der Woche

„Wenn Wanderer und Touristen sich überschätzen“ – sehr interessante Doku über die Bergwacht. Wenn Turnschuh-Touristen auf die Idee kommen, die Watzmannübersteigung zu machen…

 

Und sonst so?

Wie eingangs erwähnt, hatte diese Woche keinen echten Höhepunkt.

Die Nachwirkungen meines Unfalls halten mich noch immer auf Trab. Nicht gesundheitlich, aber es gibt viel zu regeln und zu organisieren. Bin gespannt, bis wann die gegnerische Versicherung das Okay zur Reparatur gibt. Ich hoffe, die sputen sich.

In dieser Woche habe ich es gemeinsam mit meinem Teamkollegen geschafft, in jeder Mittagspause „wandern“ zu gehen. Wir waren jeden Tag ca. 50 Minuten unterwegs und haben den Hügel in der Nähe unseres Büros bestiegen. Wenn wir das weiterhin so konsequent durchziehen, sind wir bald das fitteste Team von ganz Ba-Wü. Man sollte uns nach Wangen ins Allgäu versetzen. Wir würden pro Woche 2x den Pfänder erklimmen…

 

Kürbis

 

Das Wochenende habe ich bei meinen Eltern verbracht. Ich habe alte Unterlagen aussortiert (bereits vor Jahren ausgelaufene Festgeldanlagen – da braucht kein Mensch die Kontoauszüge mehr, denke ich), manches aber auch aus Nostalgiegründen behalten (meine erste Festgeldanlage, die damals 7% Zinsen gebracht hat). Mein Auto gründlich von außen und von innen gereinigt. Nach dem Umzug war das Auto in einem Zustand, der nicht meinen Ansprüchen genügt. Ich gelte da auch in Kollegenkreisen als penibel („gell, es ist dir nicht recht, wenn jemand in deinem Auto isst?!“). Ich hoffe, das lohnt noch und mir droht nicht das Totalschaden-Urteil der Versicherung.

Drei Kisten mit Büchern habe ich außerdem gepackt. Die möchte ich jetzt aus meinem „Kinderzimmer“ in meine neue Wohnung überführen. Mal schauen, wie viele der Bücher es tatsächlich in mein neues Regal schaffen. Ich glaube, ich muss da noch einmal radikal ausmisten. Wobei ich das schwierig finde. Einerseits möchte ich auf die Optik setzen (also nur äußerlich hübsche Bücher in gutem Zustand ins Regal stellen), andererseits kommt es auch auf den Inhalt an. Weshalb ich „zerlesene“ Bücher, die mir inhaltlich gefallen haben, nicht aus dem Regal verbannen möchte. Da muss ich meinen Weg erst noch finden.

Habt eine schöne, neue Woche. Die erste richtig herbstliche! Und bei mir jagt hoffentlich ein Höhepunkt den nächsten…

7 Kommentare

    • glimrende
      Autor
      11. September 2019 / 19:11

      Hi Caro,
      ich war von der Ruhe auch nicht umbegeistert 😉

      Da starte ich doch gleich einen Gegenbesuch bei Dir.

      Viele Grüße.

      Steffi

  1. 14. September 2019 / 10:44

    Hallo liebe Steffi,
    ach ja, die Sache mit dem Bücherregal kenne ich. Ich habe nach Jahren endlich ein eigenes Bücherzimmer durchgesetzt und der Platz reicht immer noch nicht. Mein Bücherregal ist vermutlich wohl auch eines der chaotischten überhaupt. Die Bücher stapeln sich darin in zweiter Reihe, kreuz und quer. Aber ich kann mich auch einfach nicht trennen. Ich hoffe du findest da eine geeignete Lösung für dich.

    Mit Bookbeat habe ich leider keine Erfahrungen. Aber ich denke auch, dass eine Hörbuchplattform eine gute Idee ist, wenn man viel Auto fährt.

    Ahhh, Kürbisse möchte ich auch unbedingt noch kaufen. Ich habe vor einige zu besprühen und zu belettern. Mal schauen, ob ich das noch zeitnah umsetzen kann.

    Ich freue mich, dass du immer mehr in deiner Wohnung ankommst. Auch die Idee mit der Wanderung in der Mittagspause finde ich klasse. Wenn auch bewundernswert. Da muss man sich natürlich auch erstmal zu aufraffen. Aber damit hat man dann natürlich auch schon mal sein Fitnesslevel für den Tag erfüllt. Machst du dann Abends auch noch Sport?

    Ganz liebe Grüße
    Tanja :o)

    • glimrende
      Autor
      16. September 2019 / 17:19

      Hi Tanja,
      an der Lösung für mein Bücherregal arbeite ich gerade. Gestern Abend habe ich mal einen Teil der Bücher sortiert auf dem Boden gestapelt. Bei Gelegenheit mache ich vielleicht noch einen Blogpost dazu.

      Das mit dem Belettern von Kürbissen hört sich gut an. Da erzielst Du bestimmt schöne Ergebnisse.

      Da mein Zeitmanagement gerade etwas „off“ ist, bin ich froh, wenn ich den Sport in der Mittagspause erledigen kann. Denn abends schaffe ich es gerade nicht so in meine normale Sportroutine. Also total perfekt bin ich da auch nicht 😉

      Viele Grüße.

      Steffi

      • 23. September 2019 / 15:38

        Hallo liebe Steffi,
        ich meine du hast ja momentan auch wirklich viel auf dem Schirm gehabt. Da ist es auch verständlich, dass du irgendwo ein wenig kürzen musstest. Ich würde dich so einschätzen, dass dir Sport sehr wichtig ist. Daher finde ich, hast du doch mit dem Sport in der Mittagspause eine perfekte Lösung geschaffen. :o)

        Was die Kürbisse angeht … Schauen wir mal. Ich habe am Wochenende mal einen Kürbis besprüht. Ich bin nicht 100%ig mit dem Ergebnis zufrieden. Ich werde ihn im Laufe der nächsten Tage mal belettern. Mal schauen, wie er dann aussieht. :o)

        Ganz liebe Grüße
        Tanja :o)

        • glimrende
          Autor
          24. September 2019 / 14:05

          Hi Tanja,
          besprüht habe ich Kürbisse letztes Jahr auch. Mein Ergebnis war ganz okay. Ich war nur ein bisschen zu ungeduldig und bin zu nah ran, so dass sich so „Nasen“ gebildet haben.

          Und ewig haltbar ist das Ergebnis leider auch nicht. Die Kürbisse werden dann doch irgendwann schlecht…

          Viele Grüße.

          Steffi

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