|Alltagstrott| Leselaunen #31 -Weihnachtspost

It’s that time of the week again. Pünktlich zum 3. Advent erscheinen meine Leselaunen, und ich blicke gemeinsam mit Nicci von trallaffittibooks und anderen Bloggern auf die letzte Woche zurück.

Weihnachtspost
Weihnachtspost – Inspiration aus der „Letter Attack“-Gruppe von Facebook

Aktuelle Bücher

Im Auto höre ich aktuell auf Englisch „Afternoon Delight“ von Piper Rayne. Das ist die Fortsetzung von „The One Best Man“, das mir aufgrund des „juristischen Backgrounds“ super gut gefallen hat. In „Afternoon Delight“ wird es für mich NOCH passender, denn da ist der „love interest“ ein Steuerberater. Trotzdem finde ich den ersten Teil eine Spur besser als den zweiten. Victoria & Reed waren aber auch ein besonders süßes Paar. Das ist jammern auf hohem Niveau. Die Geschichte von Chelsea und ihrem Ex-Mann, den sie bereits zu College-Zeiten geheiratet hat, macht mir trotzdem viel Spaß.

Weihnachtspost
Weihnachtspost – nach einer Anleitung von May & Berry

Beendet habe ich letzte Woche das Buch aus meinem Wichtelpaket: „Schlittenfahrt ins Glück“ von Susanne Rößner. Hier klaffen meiner Meinung nach Titel und tatsächlicher Inhalt meilenweit auseinander. Bei dem Titel in Kombination mit dem Cover (Schneeflocken, ein Schlitten und kuschlige, rote Handschuhe), denke ich an eine super romantische – um nicht zu sagen kitschige – Geschichte im Schnee. Tatsächlich spielt ein Großteil der eher dramatischen  Handlung in einem Krankenhaus. Da ich die Autorin bereits aus dem ersten Band kannte, habe ich mich durch Titel und Cover nicht in die Irre führen lassen. Mir hat „Schlittenfahrt ins Glück“ gut gefallen. Jedoch nicht, weil ich die Chemie zwischen den Protagonisten besonders toll gefunden hätte, sondern weil es einfach eine spannende Geschichte war. Und definitiv keine Liebesschnulze.

Winterspaziergang
Winterspaziergang

Am Freitag begonnen und am Samstag direkt beendet habe ich „Herz am langen Zügel“ von Antje Szillat. Eine Gesichte für erwachsen gewordene Pferdemädchen, I love it! Am Ende ging mir die Auflösung zwar etwas zu schnell (ich hatte den Eindruck, dass die Autorin vom Verlag abgewürgt worden ist, von wegen „es dürfen maximal so und so viele Seiten werden“), aber ansonsten fand ich „Herz am langen Zügel“ großartig. Nach genau so einer Geschichte habe ich gesucht, seit ich dem „Bille und Zottel“-Alter entwachsen bin. Ich brauche unbedingt mehr davon.

Weihnachtspost
Weihnachtspost – inspiriert von Instagram

Meine Lesestimmung

Guuut! Wie oben beschrieben habe ich insbesondere „Herz am langen Zügel“ regelrecht „durchgesuchtet“. 

Zitat der Woche

„Besondere Kolleginnen muss man vorlassen!“

Charmeur vom Dienst. Ich habe mich trotzdem hinter ihm angestellt! :p

Der Winter ist mir unter den Jahreszeiten die liebste, grau und geordnet, still und starr, die Tage sind immer dieselben.“

„Stadt der Feen und Wünsche“ von Leander Steinkopf
Weihnachtspost
Weihnachtspost – nach einer Idee aus der „Letter Attack“-Gruppe von Instagram

Tipp der Woche

Für alle, die wie ich keinen eigenen Adventskalender haben: der Podcast-Adventskalender vom „spezialgelagerten Sonderpodcast“. Da öffnet sich jeden Tag ein Türchen, in dem alte und neue Hörspiele vorgestellt werden. Hat mich so inspiriert, dass ich bei meinen Eltern daheim nach meinem alten „Biene Maja“-Kassettenkoffer suchen möchte…

Engel
Engel aus dem Grödner Tal

Und sonst so?

Am Mittwoch war Weihnachtsfeier bei der Arbeit. Und wie jedes Jahr bin ich dem Gedanken verfallen, dass ich gerne einmal im Leben eine Weihnachtsfeier mitmachen möchte, bei der sich jeder total aufbrezelt und ein exklusives Mehrgängemenü serviert wird. Joah, die Realität sieht leider anders aus. Die Kleidung ist eher mittelchic und das Essen Masse statt Klasse. Und ja, wir müssen das selbst bezahlen. Von wegen Unbestechlichkeit und so.

Die Anreise war dank der deutschen Bahn eine Katastrophe. Eigentlich wollte ich mit der S-Bahn nach Stuttgart fahren. Uneigentlich stand ich mit meinem sau schweren Kuchen am Bahnsteig und weder die Bahn noch eine Durchsage sind gekommen. Also bin ich mit meinem immer schwerer werdenden Kuchen den Berg hoch geschnauft und doch mit dem Auto gefahren. Und da wundert man sich über die fehlende Akzeptanz der Bahn und die Liebe der Deutschen zum Auto…

War trotzdem ein schöner Abend. Mit manchen Menschen klickt man einfach so gut, dass es nichts ausmacht, wenn man sie mittlerweile nur noch unregelmäßig sieht. Das passt einfach. Zu viel nachdenken sollte ich lieber nicht, sonst werde ich melancholisch. Seufz.

Herbst im Garten
Herbst im Garten

Einen Apfelkuchen habe ich zu dem Anlass auch gebacken. Der ist viel besser vom Blech geflutscht als von mir erwartet. Vor der Aktion hatte ich die totale Panik. Was meine Mutter, mit der ich telefoniert habe, überhaupt nicht verstanden hat. Von wegen das ist doch gar kein Problem. Da sieht man mal wieder, was einem Mütter an Erfahrungsschatz voraus haben… 

Am Donnerstag habe ich mir einen freien Tag gegönnt. Ich habe mir nämlich geschworen, die Vorweihnachtszeit in vollen Zügen zu genießen. Den Urlaubstag habe ich dazu genutzt, Weihnachtspost zu gestalten. Die ultimative „Me-Time“. Das hat sooo gut getan.

Am Freitag habe ich einen schönen Abend in Stuttgart verbracht – inklusive Besuch auf dem Weihnachtsmarkt. Wobei wir auf letzterem nur unsere Lieblingsstände (z.B. den „Becka Beck“ von der Alb oder die Südtiroler Holzschnitzer) angesteuert haben. Und nicht die völlig überfüllten „Fressgassen“. 

Das dritte Adventswochenende habe ich ebenfalls sehr genossen. Neben obligatorischen Dingen wie Hausarbeit habe ich vor allem Sport gemacht, gelesen, gemalt und gebloggt. Sogar ein Winterspaziergang mit ein klitzekleinem bisschen Schnee war drin. Was hier einer Sensation gleich kommt. Ach ja, und den Weltcup-Sieg von Aleksander Aamodt Kilde in Gröden habe ich gefeiert. Die Fahr war einfach sensationell!

Nun freue ich mich auf die finale Vorweihnachtswoche. <3

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