|Wanderlust| Salzburg – Fuschlsee, Wolfgangsee, Mondsee

Die Entscheidung zu diesem Ausflug war eine spontane. Ich habe in Zusammenhang mit einem Promo-Code von “booking.com” gesehen, dass es ab Salzburg einen “Hop on/Hop off”-Bus gibt, der nicht wie üblich in der Stadt herum kurvt sondern die Seen in der Umgebung anfährt. Das  fand ich eine gute und stressfreie Lösung, um das Umland von Salzburg – das sich besonders durch die wunderschönen Seen auszeichnet – kennenzulernen.

Einstieg ist vor dem Schloss Mirabell. Im Bus bekommt man Kopfhörer (ich habe aus Umweltschutzgründen darauf verzichtet und meine eigenen Kopfhörer vom Handy verwendet) und kann diese direkt am Bussitz anschließen. So bekommt man Informationen zur Geschichte des Salzkammerguts und den Sehenswürdigkeiten, an denen man vorbeifährt. Auf dem Weg nach Fuschl ist das u.a. der architektonisch beeindruckende Firmensitz von “Red Bull”.

 

Fuschlsee

Wunderschöne Spiegelung im Fuschlsee

Fuschlsee

Tolle Kulisse am Fuschlsee

Fuschlsee

Diese Farben…

 

Fantastischer Fuschlsee

Für mich hat sich mit dem Fuschlsee ein kleiner Traum erfüllt, denn ich habe mich schon vor vielen Jahren köstlich über die Namenskombination “Fuschl am Fuschlsee” amüsiert. Heimatfilmfans werden diesen See kennen, denn er kommt in den “Sissi”-Filmen vor. Diese Location-Wahl kann man gut nachvollziehen, denn der See ist wunderschön. Vor allem die Farbe ist einfach gigantisch: ein tolles blau-grün. Uns hat außerdem super gefallen, dass außer uns kein Mensch am See unterwegs war. Ob das an der frühen Uhrzeit oder der Vorsaison lag, wissen wir nicht. Es gibt diverse direkt am See gelegene kleine Hotels und Pensionen mit schönen Liegewiesen. Ich könnte mir gut vorstellen, hier ein paar Tage zu verbringen.

 

Fuschlsee

Blick vom Seerundweg auf den Fuschlsee. Man kann den kompletten See zu Fuß umrunden.

Fuschlsee

Blick über Fuschl und den Fuschlsee

Fuschlsee

Wolkenspiel am Fuschlsee

Fuschlsee

Darf ich präsentieren? Der Fuschlsee.

 

Wunderschöner Wolfgangsee

Nächster Stopp war St. Gilgen am Wolfgangsee. Dieser See hat in meiner Familie eine besondere Bedeutung, denn er war das Ziel der ersten Reise, die meine Mutter vor über 45 Jahren ohne Eltern unternommen hat. Der Wolfgangsee ist größer als der Fuschlsee und während Fuschl eher an ein Dorf erinnert, ist St. Gilgen um einiges größer. Da sich direkt neben der Bushaltestelle die “Zwölferhorn Bahn” befindet, sind wir spontan mit dieser auf den Berg gefahren. Das war ein Erlebnis, denn die Bahn ist ein älteres Semester, deren Gondeln an kleine Blechbüchsen erinnern. Beworben wird das ganz als “Bergbahn mit Nostalgiefaktor”. So kann man eine klapprige, erneuerungsbedürftige Bahn auch umschreiben. Vom Gipfel hat man einen großartigen Blick über St. Gilgen, den Wolfgangsee und die Seen in der Umgebung. Wir sind bis zum Gipfel hochgeklettert. Da waren wir nicht alleine, es waren auch einige asiatische Touristen unterwegs. Außerdem konnte man Paraglider beim Starten beobachten.  Zum Abschluss haben wir uns wieder zurück im Tal in St. Gilgen mit einem Mittagessen gestärkt.

 

Wolfgangsee

Die Zwölferhorn Bahn in St. Gilgen am Wolfgangsee

Wolfgangsee

Blick auf den Wolfgangsee

Wolfgangsee

Ich – vor einer Fototapete

 

Märchenhafter Mondsee

Theoretisch kann man ab St. Gilgen mit einer weiteren “Hop on/Hop off”-Linie den Wolfgangsee umrunden. Das schafft man jedoch nur an einem Tag, wenn man auf den Stopp am Fuschlsee und am Mondsee verzichtet, weshalb wir von dieser Variante Abstand genommen haben. Stattdessen sind wir an den Mondsee weitergefahren. Dort haben wir als erstes die Kirche aufgesucht, in der bei “Sound of Music” (“Die Trapp-Familie”) die Hochzeitsszene gedreht wurde. Wiedermal ein opulentes, barockes Bauwerk. Da kann man verstehen, dass die Macher von “Sound of Music” diese Location gewählt haben.

 

Mondsee

Die Kirche aus “Sound of Music” am Mondsee

Salzburg Brunnen in der Sonne

Brunnen am Dom von Salzburg

 

Danach mussten wir uns leider in ein Café flüchten, da ein Unwetter aufgezogen ist. Im Anschluss ging es direkt zurück nach Salzburg – wo keine Spur von einem Unwetter zu sehen war. Wir sind deshalb noch ein bisschen durch die Stadt gebummelt, ich habe mir ein “Manner Müsli” gekauft (super lecker!) gekauft, und wir waren bei einem Mexikaner essen.

Nach einer Erholungspause im Hotel haben wir die “Nacht der Kirchen” in Salzburg besucht. Für uns als Ex-Ministranten quasi ein Pflichttermin. Das Konzept einer Nacht der offenen Kirchen finde ich super, und es wurde auch von Einheimischen und Touristen sowie von Jung und Alt sehr gut angenommen. Wir haben im Dom an einer Sakristeiführung teilgenommen. Diese hat 50 Minuten gedauert und war keine Sekunde langweilig. Man hat viel über das Leben hinter den Kulissen des Doms erfahren und auch alte Gewänder wurden gezeigt.

Im Anschluss waren wir beim Friedensgebet (hoffentlich hilft es!) und haben in einer der kleineren Kirchen ein Klavierkonzert von talentierten Nachwuchspianisten angehört. Vornehmlich Asiaten. Vielleicht war da ein neuer Lang Lang dabei?!

Nach einem langen Tag sind wir erschöpft ins Bett gefallen. Mein Tipp des Tages ist heute:

“Die Nacht der Kirchen” in Salzburg

Die lohnt sich auf alle Fälle, wenn man zufällig zu der Zeit vor Ort ist.

 

2 Kommentare

  1. 16. Juni 2018 / 09:03

    Hallo Steffi,
    wow, das sind wirklich traumhaft schöne Landschaftsaufnahmen. Das klingt nach einem sehr schönen Ausflugsziel. Ich freue mich, dass du diese Eindrücke sammeln durftest und so eine schöne Zeit hattest <3

    Ganz liebe Grüße
    Tanja :o)

    • glimrende
      Autor
      17. Juni 2018 / 14:50

      Vielen Dank, liebe Tanja.

      Ja, dieser Ausflug war wirklich wunderschön!

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