|Leseliebe| Lesemonat April 2026

Mein Lesemonat April 2026 war der beste Lesemonat des bisherigen Jahres. Denn ich konnte 8 Bücher beenden und somit meine standardmäßigen 6 Bücher übertreffen. Die 8 Bücher teilen sich auf in 5 klassische Bücher, 2 E-Books und 1 Hörbuch. Qualitativ bin ich ebenfalls sehr zufrieden mit meinem Lesemonat April 2026, denn die beendeten Bücher waren allesamt „super gut“ bis „gut“.

 


 

Jahreshighlight

Ganz knapp keins dabei.

 


 

Super gute Bücher

 

Lesemonat April 2026_Colliding Hopes_Zugvögel wie wir

 

„Colliding Hopes“ von Carolin Wahl
  • Die Prinzessin eines europäischen Kleinstaats verliebt sich in einen Rennfahrer. Die beiden kennen sich schon viele Jahre und in einer magischen Nacht lassen sie endlich ihren Gefühlen freien Lauf. Und treffen im Zuge dessen eine nicht ganz so kluge Entscheidung. Soweit, so märchenhaft…
  • Doch dann greift das Schicksal hart und unbarmherzig in das Leben von Adrian ein. Dämonen aus der Vergangenheit erwachen und nichts scheint mehr, wie es einmal war.
  • Nach diesem Schicksalsschlag braucht Aurora alle Geduld der Welt, um wieder zu Adrian vorzudringen. Wird sich durchhalten oder aufgeben?

Der erste Teil der Geschichte hat mir so viel Spaß gemacht, dass ich „Colliding Hopes“ schon auf bestem Weg zum Jahreshighlight sah. Die Tension zwischen Auri und Adrian hat mich total mitgerissen und die magische Nacht hat mein Herz höher schlagen lassen.

Deshalb war ich ein bisschen traurig, als der große Wendepunkt kam. Ich hätte den beiden ihren (trügerischen) Frieden ein bisschen länger gegönnt.

Nichtsdestotrotz eine wundervoll Sports Romance aus der Feder einer meiner liebsten Autorinnen. Bei der es mich so unglaublich freut, dass sie über ihr Herzensthema Formel 1 schreiben darf.

Hier habe ich noch sehr viel mehr über dieses Buch geschrieben.

 

„Zugvögel wie wir“ von Julia Dibbern
  • Eva ist eine völlig desillusionierte Frau in ihren 50ern, als sie aus dem Nichts die Abenteuerlust packt: Sie möchte dem Zug der Kraniche auf einem altersschwachen Fahrrad vom hohen Norden bis nach Frankreich folgen.
  • Unterwegs trifft sie eindrucksvolle Persönlichkeiten, erfährt selbstlose Hilfsbereitschaft und beginnt, ihr eigenes Leben zu reflektieren.
  • Welche Fehler hat sie in der Vergangenheit gemacht? Und welchen Einfluss hatte ihr Verhalten auf das Leben ihrer Tochter?

Eva ist gewiss kein Charakter, der die Herzen im Sturm erobert. Und trotzdem habe ich ihre Reise unglaublich gerne verfolgt. Ich mochte den Roadtrip-Charakter des Buches sowie den Aufbau. Denn die Geschichte wurde nicht nur aus Evas Perspektive erzählt. Stattdessen floßen auch die Gedanken ihrer Mutter und Tochter ein. Außerdem gab es immer wieder Rückblicke in Evas Vergangenheit. All das hat „Zugvögel wie wir“ zu einem abwechslungsreichen und bildgewaltigen Leseerlebnis gemacht. Ich werde Julia Dibbern bei allen künftigen Projekten definitiv treu bleiben.

Meine ausführliche Gedanken zu dem Buch findet Ihr hier.

 

 

Lesemonat April 2026_Der deutsche Sommer_Eine Seite noch

 

„Der deutsche Sommer“ von Ronald Reng
  • Ronald Reng schreibt über DEN Sommer meiner Generation: den Sommer 2006, als die Welt während der Fußballweltmeisterschaft in Deutschland zu Gast bei Freunden war.
  • Das tut er nicht allein aus seiner Sicht. Stattdessen lässt er verschiedene Menschen zu Wort kommen: Thomas Hitzlsperger, die Fußballerinnen Alexandra Popp und Tuğba Tekkal, Astronaut Thomas Reiter, Flo Weber (Drummer der „Sportfreunde Stiller) etc.
  • So entsteht ein vielschichtiges Bild dieses einmaligen Sportereignisses. Und auch wenn damals die Welt nicht perfekt war, schien sie doch ein kleines bisschen freundlicher und hoffnungsvoller zu sein.

Ja, ich hatte beim Lesen dieses Buches mehrfach Tränen in den Augen. Denn es macht mich einfach unglaublich traurig, wie wenig die Menschheit / die politische Elite aus den Möglichkeiten des Jahres 2006 gemacht hat. Trotzdem – oder gerade deswegen – ein fesselnder „Trip Down Memory Lane“, der nicht nur den Weg der deutschen Mannschaft nacherzählt sondern auch die weltpolitische Lage in den Blick nimmt.

Hier entlang zu meiner kompletten Rezension.

 

„Eine Seite noch“ von Meike Winnemuth
  • Meike Winnemuth schreibt über ihre Liebe zum Lesen und lässt uns alle an ihrem persönlichen Lesesommer teilhaben.
  • Sie fasst monatlich ihren Lesemonat in Stichworten zusammen und am Ende des Kapitels folgt eine Liste mit all ihren gehörten und gelesenen Büchern.
  • Dazwischen berichtet sie von ihren Lesegewohnheiten sowie Begegnungen in Zusammenhang mit Büchern und testet verschiedene Genres von Klassikern über Sachbücher bis hin zu Romantasy.

Den Schreibstil von Meike Winnemuth liebe ich schon seit dem ersten Buch, das ich von ihr gelesen habe. In „Eine Seite noch“ überzeugt sie mich erneut mit ihrer Art zu schreiben, weshalb ich regelrecht durch die Seiten geflogen bin.

Kleine Kritikpunkte hatte ich trotzdem, denn für meinen Geschmack hat sie auf „Romantasy“ herabgeschaut und im Gegenzug Denis Scheck viel zu unkritisch gehuldigt.

Trotzdem wird „Eine Seite noch“ einen Ehrenplatz in meinem Bücherregal erhalten. Schon allein wegen des hübschen Äußeren und der besonderen Haptik.

Meine Rezension gibt es hier.

 


 

Gute Bücher

 

Lesemonat April 2026_Lucky Was ich dir sagen will_Am Hang des Todes

 

„Lucky – Was ich dir sagen will“ von Dagmar Bach
  • Sonnenschein Bailey spielt in einer Streaming-Serie und hostet ihren eigenen Podcast. Es scheint, als könnte ihr Leben kaum besser laufen.
  • Doch dann gerät sie in das Visier eines Stalkers und ausgerechnet der grumpy Bodyguard Jackson wird ihr an die Seite gestellt.
  • Zunächst arbeiten die beiden nur widerwillig zusammen. Bis der verzauberte Küstenort Juno seine Magie zu wirken beginnt. Stimmt das wirklich? Oder hat Jackson Bailey in Wahrheit verraten?

Dies war mein erstes Buch von Dagmar Bach und für mich war es das perfekte Hörbuch für die Fahrten von und zur Arbeit. Mir hat der witzige Grundton und die sonnige Atmosphäre garniert mit einem gewissen Suspense-Faktor sehr gut gefallen. Das Genre Jugendbuch zählt neben dem Regionalkrimi zu meinen liebsten Hörbuchgenres.

Hier entlang zu meiner Rezension.

 

„Am Hang des Todes“ von Lenz Köppelstätter
  • Der jährliche Ski Weltcup im Grödner Tal nimmt ein tragisches Ende: Der Lokalmatador stürzt und nur wenig später stellt sich heraus, dass er von einer Kugel getroffen wurde.
  • Commissario Grauner ist frisch von seiner Weltreise zurückgekehrt. Zwischen ihm und seinem langjährigen Mitarbeiter Saltapepe knirscht es ein bisschen. Trotzdem versuchen sie beide, den Tod des Sportlers aufzuklären und tauchen hierzu tief in die Welt des Profisports und Massentourismus ab.
  • Wer trachtete dem jungen Skifahrer nach dem Leben? Oder ist dessen Tod nur vorgeschoben, und es geht eigentlich um etwas ganz anderes?

Als großer Skisportfan musste ich diesen Krimi unbedingt lesen. Außerdem liebe ich die Krimis rundum den eigenbrötlerischen Grauner und seinen neapolitanischen Kollegen seit Band 1. Auch dieser neueste Fall hat mich nicht enttäuscht und ab Seite 1 mitgerissen. Regionalkrimis sind einfach meine liebsten Krimis.

 

Lesemonat April 2026_Royal Fake_Tietjen sucht das Weite

 

„Tietjen sucht das Weite“ von Bettina Tietjen
  • Bettina Tietjen ist aufgrund ihrer zum Thema passenden TV-Sendung als passionierte Camperin bekannt.
  • „Tietjen such das Weite“ ist ihr zweites Buch, das sie dieser Passion widmet. Sie berichtet sowohl von privaten Campingabenteuern mit ihrem Mann und ihren Kindern als auch von ihren Erlebnissen mit campenden Promis in ihrem TV-Format.
  • Angereichert werden diese Geschichten mit für das Camping geeigneten Rezepten und Bildern.

Dieses Buch hat einfach Spaß gemacht. Bettina Tietjen berichtet mit viel Witz aus ihrer Campingwelt und lässt auch die negativen Seiten – wie z.B. in der Hochsaison überfüllte Campingplätze oder Wetterkapriolen – nicht weg. Sehr gut gefallen haben mir außerdem die Schilderungen aus verschiedenen bereisten Ländern, die das Ganze zu einer Art Reise im Kopf gemacht haben.

Meine Rezension findet Ihr hier.

 

„Royal Fake“ von Lena Kiefer
  • Band 2 der großen „Heist“-Trilogie von Lena Kiefer.
  • Die Wege von Meisterdiebin Darcy und Prinz Tristan haben sich eigentlich getrennt. Dann benötig Tristan jedoch die Hilfe von Darcy, um ein kompromittierendes Gemälde, das seine Mutter zeigt, zurück zu stehlen.
  • Um diesen Coup durchziehen zu können, spielen die beiden ein Liebespaar. Was unweigerlich echte Gefühle aufflammen lässt…

Diese Reihe macht einfach Spaß! Mir gefallen der Suspense-Faktor sowie die ganzen Geschichten rundum Tristans Familie und Darcys Robin-Hood-Crew total gut. So kann ich auch darüber hinwegsehen, dass mich Darcy und Tristan als Liebespaar nicht wirklich catchen.

Hier lest Ihr mehr von mir über dieses Buch.

 


 

Not My Cup of Tea

Fehlanzeige

 


 

Das war mein Lesemonat April 2026. Ich bin schon mittendrin im Lesemonat Mai, der vermutlich zahlenmäßig nicht ganz so überzeugend ausfallen wird, da ich mich u.a. einer ziemlich umfangreichen Thomas-Mann-Biografie gewidmet habe.

Habt alle einen tollen Lesemonat!

 

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