In meiner persönlichen Bücherwelt gibt es eine Grundregel: Was Carolin Wahl schreibt, wird gelesen. Entsprechend habe ich mich auf „Colliding Hopes“, den zweiten Teil der „Driven Dreams“-Dilogie gefreut. Ob meine Erwartungen erfüllt wurden, davon möchte ich in dieser Rezension erzählen.
Werbung: das Buch wurde mir von Netgalley kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.

Das Bild habe ich bewusst ausgewählt, den „Colliding Hopes“ gehört zu mehreren Highlights, die ich über Ostern gelesen habe.
Nur eine Nacht…
Prinzessin Aurora von Morenas Leben ist geprägt von Pflichterfüllung und davon, nach außen eine Fassade aus Perfektion aufrechtzuerhalten. Den Rennfahrer Adrian Brunetti kennt sie schon seit Kindertagen. Schließlich ist er der beste Freund ihres großen Bruders. Außerdem ist das Schicksal der beiden unzertrennlich durch den tragischen Tod eines gemeinsamen Jugendfreundes verbunden. Ein Ereignis, das vor allem Aurora traumatisiert zurückgelassen hat.
Am Nationalfeiertag Morenas beschließen Aurora und Adrian alle Konventionen hinter sich zu lassen. Sie verbringen gemeinsam eine traumhafte Sommernacht und lassen sich unter dem Radar der Öffentlichkeit durch das Nachtleben von Morena treiben. Doch nach jedem Traum folgt spätestens am nächsten Morgen das (böse?) Erwachen. So auch für Auri und Adrian. Insbesondere da sie in dieser unvergleichlichen Nacht etwas mit weitreichenden Folgen angestellt haben. Die beiden werden es trotzdem schaffen, oder? Bestimmt. Bis ein weiterer Schicksalsschlag die beiden entzwei zu reissen droht…
Nichts als Liebe für das erste Drittel
Ich habe das erste Drittel von „Colliding Hope“ geliebt! Die Spannung zwischen Auri und Adrian war auf jeder Seite greifbar. Außerdem bin ich großer Fan von Rückblenden in die Vergangenheit. Und die gemeinsam verbrachte Nacht war einfach ganz großes Kino. Ich hatte beim Lesen die ganze Zeit ein Kribbeln im Bauch.
Drama, Baby!
Die große Wendung nach diesem wundervollen Anfang war unglaublich dramatisch. Ich habe mitgefiebert und konnte „Colliding Hopes“ nicht zur Seite legen. Am liebsten hätte ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen. Mit einer kleinen Einschränkung: die abweisende Art, die Adrian in dieser Phase entwickelt, fiel mir zunehmend auf die Nerven. Ja, es ging ihm nicht gut. Trotzdem finde ich es nicht in Ordnung, wie er Auri „zu ihrem eigenen Schutz“ behandelt hat.
Inside Formel 1
Von diesem Kritikpunkt abgesehen, hatte ich wundervolle Lesestunden mit „Colliding Hopes“. Besonders gut gefallen hat mir, dass ich auf jeder Seite die Leidenschaft von Carolin Wahl für die Formel 1 spüren konnte. Ich bewundere sehr, mit viel Liebe zum Detail sie über diese Sportart schreibt. Außerdem liebe ich den Kosmos aus „Leckerste“, „KOSGEN“ und dem morenischen und norwegischen Königshaus, den sie erschaffen hat. Ich brauche unbedingt Bücher über Auris Geschwister, den norwegischen Thronfolger etc.
Fazit
Auch wenn ich das erste Drittel so sehr geliebt habe, dass der Rest des Buches ein klitzekleines bisschen abgefallen ist, wurde „Colliding Hopes“ zu einem echten Highlight. Carolin Wahl und ich, das passt einfach.
