„I’m Your Guy“ ist Band 2 der „Hockey Guys“-Reihe von Sarina Bowen. Den ersten Teil habe ich hier rezensiert und meine Meinung zu Band 3 könnt Ihr hier lesen. Beide Bücher mochte ich sehr und sind eine Empfehlung für alle, die „Heated Rivalry“ gefeiert haben.
Werbung: das Buch wurde mir kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.

Der Eishockeyspieler und sein Innenarchitekt
Eishockeyspieler Tommaso muss dringend seine nur spärlich eingerichtete neue Unterkunft möblieren. Blöd nur, dass er Einkaufen hasst. Als er durch Zufall einen aufstrebenden, aber aktuell nahe an der Pleite entlang schlitternden Innenarchitekten kennenlernt, scheinen all seine Probleme gelöst. Denn Carter setzt alle Hebel in Bewegung, um Tommasos karges Haus bis zum Weihnachtsbesuch von dessen Mutter in ein gemütliches Heim zu verwandeln. Dabei entpuppt sich Carter nicht nur als talentiert in seinem Job, er bringt den ernsten Tommaso durch seine lockere Art auch immer wieder zum Schmunzeln. Bald sind sich beide nicht mehr sicher, ob sie in einem rein professionellen Arbeitsverhältnis zueinander stehen…
Pro und Contra
Ich muss es gleich zu Beginn sagen: diese beiden sind von allen drei Bänden, die ich bislang gelesen habe, für mich das schwächste Couple. Das basiert rein auf meiner persönlichen Präferenz, denn die zwei konnten mich als Paar einfach nicht catchen. Wahrscheinlich war Tommaso für meinen Geschmack eine Spur zu „grumpy“ und Carter als Gegenpart zu „bubbly“. Irgendwie habe ich beim Lesen keine Anziehung zwischen den beiden gespürt.
Trotzdem gibt es Aspekte an „I’m Your Guy“, die mir gut gefallen haben. Dazu zählt neben Carters Background als Innenarchitekt auch die Art und Weise, wie sich die Geschichte ernsthaft mit toxischer Maskulinität anhand des Beispiels von Tommasos Familie auseinandersetzt. Auch die Dynamik in einem Eishockeyteam wurde wieder gut herübergebracht (auch wenn wir spätestens seit den Olympischen Spielen von Milano Cortina und dem unsäglichen Auftreten des US Teams wissen, dass auch solch eine Kabine der Schauplatz der bereits erwähnten toxischen Maskulinität sein kann).
Fazit
Werde ich der Reihe treu bleiben? Aber sowas von. Schließlich lag es nicht an Sarina Bowens Schreibstil oder Storytelling, dass sich Tommaso und Carter nicht ganz so sehr in mein Herz schleichen konnten.
