|Leseliebe| „Royal Fake“ von Lena Kiefer

Nachdem „Westwell“ und „Coldhart“ von Lena Kiefer nicht ganz meinen Geschmack getroffen haben, war ich gespannt, wie es sich mit „Royal Heist“ verhalten wird. Da mir dieser erste Band gut gefallen hat (siehe meine Rezension aus dem Januar), habe ich den zweiten Teil „Royal Fake“ letzte Woche auf einem Kurztrip nach München gelesen. Ob ich mich dieser Band so überzeugen konnte, dass ich im kommenden September auch zum Finale namens „Royal Lies“ greifen werde, davon erfahrt Ihr in dieser Rezension.

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Royal Fake_Lena Kiefer_Rezension

 

Ein neuer Coup

Eigentlich sah es am Ende von „Royal Heist“ so aus, als würde Prinz Tristan – die Nummer 2 in der britischen Thronfolge – nie wieder etwas mit Darcy zu tun haben wollen. Zu sehr hat sie ihn mit ihrem falschen Spiel enttäuscht. Doch dann braucht er unbedingt ihre Hilfe, um das kompromittierende Gemälde seiner Mutter zurück zu stehlen. Und wer ist für so eine waghalsige Aktion besser geeignet als die abgebrühte Meisterdiebin Darcy? Blöd nur, dass dieser Coup beinhaltet, dass die beiden ein glückliches Liebespaar spielen, um sich gemeinsam in die Sommerresidenz der spanischen Royals auf Mallorca einzuschleusen. Werden sie ihre Gefühle ausreichend im Griff haben, um diese Scharade durchzuziehen?

 

The Good

Was mir an dieser neuen Reihe von Lena Kiefer besonders gut gefällt, sind zwei Faktoren:

  • Das royale Setting in Kombination mit den zwei Familien – auf der einen Seite Tristan und seine Geschwister und auf der anderen Seite Darcy, ihr Bruder und ihre Crew mit dem Konzept „found family“.
  • Der Suspense-Faktor, der sich in diesem Band speziell in dem geplanten Diebstahl eines ganz besonderen Gemäldes manifestiert.

Hinzu kommt Lena Kiefers eingängiger und flüssiger Schreibstil, der mich jedesmal durch die Seiten fliegen lässt. Sowie der Überraschungsfaktor am Ende. Ja, es war von Beginn an klar, dass dieser zweite Band mit einem Cliffhanger enden wird. Schließlich ist es ein Zwischenband. Der on top aus der Feder von Lena Kiefer kommt. Aber dass dieser Cliffhanger aus mehr als einem Teil bestehen würde, damit hatte ich nicht gerechnet…

 

The Bad (bzw. das nicht ganz so Gute…)

Die Liebesgeschichte zwischen Darcy und Tristan hat mich, wie ich bereits in meiner Rezension zu „Royal Heist“ geschrieben habe, nicht komplett gepackt. Ja, die beiden sind ein schönes Paar. Aber mir persönlich fehlt die Tension. Für mich haben sie eher Beste Freunde-Vibes, als dass sie alles verzehrende Leidenschaft ausstrahlen würden.

 

Das Fazit

Ich freue mich auf den finalen Band, der im Herbst erscheinen wird. Denn ich möchte unbedingt wissen, wie sich die vielen noch offenen Enden zu einem Gesamtbild zusammenfügen werden. Dabei interessiert mich nicht nur die Zukunft von Darcy und Tristan sondern auch die all der anderen Nebenfiguren. Für mich ist die „Royal Heist“-Reihe weniger eine Love Story sondern vielmehr eine Familiengeschichte. Und genau deswegen mag ich die Reihe so gerne.

 

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