|Küchenzauber| Vegane Pizza aus Vollkornmehl mit Spargel und anderem Gemüse

Ein gesundes und leckeres „geht immer“-Rezept

Ich habe Pizza schon immer geliebt. Und ja, ich gebe es zu, als Kind auch super gerne die Salami-Variante von „Wagner“. Für Notfälle hatte meine Mutter die immer daheim, denn das Kind war ja eher schleckig und hat sich gerne mal bestimmten Speisen verweigert. Und dann gab es für mich eben Salami-Pizza. Heute würde ich im Leben nicht mehr auf die Idee kommen, eine Fertigpizza mit Wurst egal welcher Art zu kaufen. Gammelfleisch etc. lässt grüßen.

Pizza mache ich in 99% aller Fälle selbst. Das beinhaltet für mich auch die Teigherstellung, denn die empfinde ich nicht als sonderlich aufwändig.

Zutaten für den Teig

  • 1/2 Würfel Hefe oder ein Päckchen Trockenhefe
  •  500 g Vollkornmehl
  •  Salz
  •  ca. 250 ml warmes Wasser
  •  Olivenöl

Zutaten für den Belag

  • Passierte Tomaten ohne Zusätze
  • Basilikum
  • Salz und Pfeffer
  • Gemüse nach Wahl
  • Olivenöl

Zubereitung

Ich gebe das Mehl in eine große Schüssel, mische es kräftig mit Salz und drücke in die Mitte eine Kuhle hinein. In diese Kuhle bröckle ich den halben Hefewürfel hinein. Anschließend füge ich am Rand der Schüssel nach Gefühl Olivenöl hinzu, d.h. ich lasse die Flasche 1-2x den Rand entlang kreisen. Danach gieße ich das warme Wasser über die Hefebrocken und beginne langsam zu rühren, so dass sich die Hefe auflöst. Nach und nach gebe ich mehr Wasser hinzu und rühre auch das Mehl unter. So bald ich knapp 250 ml Wasser mit der Mehl-Salz-Öl-Mischung und der Hefe verrührt habe, beginne ich den Teig gut durchzukneten, bis ich einen schönen, elastischen Teig habe, der nicht klebt. Falls nötig, mehr Mehl hinzufügen. Für die Konsistenz des Teigs bekommt man mit der Zeit ein gutes Gefühl.

Anschließend den Teig in der Schüssel und mit einem Tuch abgedeckt an einem warmen Ort für 30 Minuten gehen lassen.

Den fertigen Teig noch einmal durchkneten, gegebenenfalls ein bisschen Mehl hinzufügren, damit er nicht zu pappig ist. Ich teile den Teig meist in zwei Hälften. Die eine Hälfte packe ich in eine Tupperschüssel in den Kühlschrank für den nächsten Tag. Die andere Hälfte teile ich in vier gleiche Kugeln und welle vier dünne Pizzafladen aus. Das reicht für zwei Personen. Darauf verstreiche ich die passierten Tomaten und würze mit Salz und Basilikum. Danach mit dem klein geschnittenen Gemüse belegen, noch einmal würzen und mit Olivenöl beträufeln.

Anschließend kommen die Pizzafladen bei ca. 220° C für ca. 15 Minuten in den vorgeheizten Backofen.

Letzte Woche wurde die Spargelsaison beendet, und es gab die Pizza zum letzten Mal für dieses Jahr mit frischem Spargel:

 

 

Die Version vom nächsten Tag.

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