|Wanderlust| Erster Tag in New York…

… und die Frage, warum kommt einem New York eigentlich so bekannt vor?

Bevor ich hierher gekommen bin, hatte ich ein bisschen Bedenken, dass New York mich überfordern wird. Zu groß, zu laut, zu anders. Aber am ersten Tag war es kein bisschen anders als London z.B. Jetzt frage ich mich, woran das liegt. Weil NY europäisch geprägt ist? Weil man schon soviel von NY im Fernsehen gesehen hat, dass man sich direkt heimisch fühlt? Ich bin mir unschlüssig.

Wir sind heute morgen um 7:00 Uhr aufgestanden und direkt zur Subway, wo das Kaufen des Tickets überraschend gut geklappt hat. Und bei 31 Dollar für eine Woche kann man echt nicht meckern. Mit dem Betrag würde man in Stuttgart nicht weit kommen.

Als erstes sind wir in den Meatpacking District gefahren. Das ehemalige Schlachthofviertel, das sich mittlerweile zum hippen Szenebezirk entwickelt hat. Wenn ich mich richtig erinnere, hat da Samantha von SATC gewohnt. Dort haben wir gefrühstückt. Ich hatte ein Oatmeal und einen Blended White Chocolate Drink, der sich als kaffeehaltig entpuppt hat. Ihhh. Aber ich habe ihn getrunken!

Nach der Stärkung sind wir der Route einer Bloggerin gefolgt, die einen Beitrag zu ihrem idealen Tag in Manhattan veröffentlicht hat. Zunächst waren wir im Highline Park. Das ist eine stillgelegte Subway-Trasse, die mittlerweile bepflanzt ist. Also eine Art urbaner Dschungel. Total klasse und eine echte Oase in der Großstadt. Man kann dort wunderbar seine Zeit verbringen.

Anschließend sind wir die idyllischen Straßen Gansevoort und Greenwich Street entlang gelaufen. Wunderschöne, klassische Stadtvillen. Wie in London. Danach sind wir in die Bleeker Street und abschließend in den Broadway (nicht der mit den Musicals) eingebogen. Unterwegs kamen wir am Chelsea Market und an der Magnolia Bakery vorbei, wo wir Lemon bzw. Lime Cheese Cake gekauft haben. Lecker, aber sooo mächtig. Da bevorzuge ich den Zucchinikuchen von Mama. Außerdem waren wir bei einem sehr leckeren Italiener Pizza essen.

Gestärkt sind wir durch ein paar Läden gezogen und haben aufgrund eines Special Deals jeder ein Paar Uggs gekauft. Die sind echt viel billiger als in Deutschland. Außerdem habe ich bei Topshop einen goldenen Herzlesring erstanden. An das Zahlen mit Kreditkarte habe ich mich super schnell gewöhnt. Macht Spaß. Allerdings kann ich mir nicht vorstellen, dass es allen Kreditkartenbesitzern gelingt, einen Überblick über ihre Ausgaben zu bewahren. Das befürwortet der Schwabe in mir in keinster Weise.

Das Woolworth Gebäude und die City Hall haben wir ebenfalls gesehen. Zum Abschluss sind wir über die Brooklyn Bridge spaziert. Zusammen mit vielen weiteren Touristen. Apropos, man trifft regelmäßig deutsche Touristen, und wenn ich einen amerikanischen Akzent höre, ertappe ich mich bei dem Gedanken „oh, schau, US Touristen!“

Anschließend sind wir müde aber glücklich mit der Subway zurück nach Williamsburg.

What else?

Die Dusche ist wie meist im Urlaub nervig. Der Wasserdruck ist mangelhaft, ich hätte mich fast verbrüht und der Chlorgehalt riecht unangenehm. Und natürlich habe ich das halbe Bad unter Wasser gesetzt. Duschkabinen sind eine der besten Erfindungen ever.

Die New Yorker sind sehr hilfsbereit und wollen sofort unterstützend tätig werden, wenn man auf seiner Karte etwas sucht.

Wenn ich keine Karte in der Hand und die Kamera nicht um den Hals habe, gehe ich als Einheimischer durch. Zumindest wurde ich als solcher heute von einer Gruppe Mädels und Jungs angesprochen.

Die amerikanische Cola schmeckt tatsächlich anders als die europäische. Aber nicht wirklich süßer.

Alles, was man je über Klimaanlagen in den USA gehört hat, stimmt. Draußen unter 20 Grad, aber die Klimanlage läuft auf Hochtouren.

Gute Nacht!

 

Ich im Highline Park

 

Wunderschöner Highline Park

 

Bank im Highline Park

 

Chelsea Market

 

Brooklyn Bridge

1 Kommentar

  1. Kerstin
    20. Mai 2015 / 05:03

    Hihi, ein Urlaub ohne Duschprobleme wäre ja kein Urlaub, oder? 😉
    Klingt ja super, also New York. Definitiv als würde es mir auch gefallen

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