|About my week| Vorweihnachtszauber, Skifahrliebe und eine neue Technikliebe

Ich nehme wieder an der gemeinsamen Aktion von Stehlblüten und book-walk teil und habe einen Wochenrückblick fabriziert.

Christbaum im Breuninger in Stuttgart
Christbaum im Breuninger in Stuttgart

Wie war deine Woche?

Sehr schön. Was vor allem an dem Ausflug in den vorweihnachtlichen Europapark lag. Ich bin noch immer begeistert, dass sogar die (niedrigen) Temperaturen gepasst haben. Außerdem hatte ich am Donnerstag die erste Weihnachtsfeier bei der Arbeit und am Freitag war ich in Stuttgart auf dem Weihnachtsmarkt. Das war zunächst eine etwas frustrierende Erfahrung (mein erster Vorsatz fürs nächste Jahr: ich lasse mich nicht mehr dazu überreden, in Stuttgart shoppen zu gehen, denn wenn man eh schon jeden Arbeitstag in einer Stadt verbringt, ist das irgendwie total witzlos), zum Abschluss wurde es doch noch ganz nett, nachdem wir den Stand mit dem Kirschglühwein (der einzige Glühwein, den ich mag, denn der ist nicht so pappsüß) und dem leckeren Brot „von der Alb“ wiedergefunden haben. Der wurde letztes Jahr nämlich verlegt und war unauffindbar. Der Stuttgarter Weihnachtsmarkt ist sehr beliebt und gilt auch als besonders hübsch, da jede Bude auf dem Dach dekoriert wird, aber wenn man da in den letzten 15 Jahren jedes Jahr war, nützt sich der Zauber trotzdem ab. Gefühlt werden es jedes Jahr mehr Touristen, in diesem Jahr waren es wahnsinnig viele Italiener, die sogar die in den Vorjahren omnipräsenten Schweizer übertrumpft haben.

Deko auf dem Weihnachtsmarkt in Stuttgart
Deko auf dem Weihnachtsmarkt in Stuttgart

Für die Weihnachtsfeier habe ich eine Schoko-Sahne-Torte mit Birnen gebacken. Das Rezept werde ich voraussichtlich noch verbloggen.

Durch die langen Strecken, die ich in dieser Woche zu Fuß unterwegs war, habe ich plötzlich wieder Schmerzen in meinem verletzten Fuß. Außerdem kann ich noch immer keine normalen Schuhe tragen und bin deshalb jeden Tag entweder in meinen grauen oder meinen braunen UGGs unterwegs. Das ist völlig untypisch für mich, denn ich trage im Schnitt an 4 von 5 Tagen unterschiedliche Schuhe zur Arbeit. Es nervt mich unglaublich, immer dieselben Schuhe zu tragen. Okay, einen Vorteil hat es, man muss weniger Schuhe putzen (was ich konsequent jede Woche mache).

Kirschglühwein auf dem Weihnachtsmarkt in Stuttgart
Kirschglühwein auf dem Weihnachtsmarkt in Stuttgart

Welches Buch würdest du gerne als Serie verfilmt sehen?

Eine schwierige Frage, denn ich bin mit der Verfilmung von Büchern selten zufrieden. Deshalb wünsche ich mir definitiv keine Verfilmung eines meiner Lieblingskrimis (wie z.B. die Kommissar-Grauner-Reihe von Lenz Koppelstätter) wünschen, denn die filmische Umsetzung von den Klufti-Büchern oder den Krimis von Nele Neuhaus finde ich einfach nur furchtbar. Es geht für mich gar nicht, wenn der Hauptdarsteller nicht den Beschreibungen im Buch entspricht (und viel zu schlank {Klufti} oder viel zu hübsch {Pia bei Nele Neuhaus} ist). Getoppt wird das ganze durch das Umschreiben von Storylines – wie etwa wenn bei Kommissar Kluftinger plötzlich der Vater zu ermitteln beginnt.

Was ich mir super als Serie vorstellen könnte: „Bloodlines“ von Richelle Mead. Einfach weil ich Adrian Ivashkov gerne einmal „in echt“ sehen möchte. Er ist einer meiner liebsten Buchcharaktere der letzten Jahre. Seine ganze Art und seine Entwicklung ist so genial. Wie er auf den ersten Blick egozentrisch und oberflächlich erscheint, in Wahrheit aber ein richtig lieber Kerl ist.

Krippe aus Antholz
Krippe aus Antholz/Südtriol auf dem Weihnachtsmarkt in Stuttgart (mein Lieblingsstand – ich will nächstes Jahr vor Weihnachten ins Grödner Tal…)

Was war dein Wochenhighlight?

Definitiv der Besuch im Europapark. Das war sooo schön, und ich habe mich zum ersten Mal in diesem Jahr richtig weihnachtlich gefühlt.

Gestern habe ich ein Interview mit Aksel Lund Svindal gesehen, das eigentlich von letzter Woche stammt (hier habe ich schon einmal über ihn geredet). Ich fand es so schön zu sehen, wie emotional er nach seinem Comeback (das seine Ärzte nicht für möglich gehalten hatten) reagiert hat. Das sind für mich die wahren Sportler: die, die auch nach über einem Jahrzehnt in der Weltspitze ihren Sport noch immer so lieben, dass sie für jeden Tag, den sie in den Bergen auf Skipisten verbringen dürfen, dankbar sind. Und nicht die Magdalena Neuners, Britta Steffens und Nico Rosbergs dieser Welt, die ihren Sport nur betreiben, weil sie ein Talent dafür haben, und bei denen man das Gefühlt hat, dass sie nach Karriereende einfach nur mega erleichtert sind, nie mehr mit ihrem Sportgerät in Berührung kommen zu müssen. Traurig finde ich allerdings auch die Sportler, die nichts außer ihren Sport haben und die deshalb nach der Sportkarriere ganz böse abstürzen und plötzlich in jeder RTL-Show herumsitzen und im schlimmsten Fall im Dschungel enden (so wie Thomas Häßler). Da braucht man sich um Aksel eher keine Sorgen zu machen, denn der ist der Typ Christoph Metzelder (also erfolgreicher Geschäftsmann).

Apropos Sportlerinterview, ich warte gespannt darauf, bis das Interview, das Henrik Kristoffersen (ebenfalls norwegischer Skiläufer) im ZDF gegeben hat, in Norwegen aufschlägt. Er liegt derzeit wegen einer Sponsorengeschichte mit dem norwegischen Verband äußerst emotional im Clinch. Im besagten Interview hat er diesen Vorfall als „die Sch… mit dem norwegischen Verband“ bezeichnet. Das sollte man ihm nicht zu übel nehmen, denn er hat nicht in seiner Muttersprache sondern eben auf Deutsch geredet (was man den Norwegern allgemein gar nicht hoch genug anrechnen kann. Deren Sprachfähigkeiten können einen als Mitteleuropäer nur vor Neid erblassen lassen…). Trotzdem DIE Steilvorlage für die norwegische Presse, um noch etwas Öl ins Feuer zu gießen.

Blogrückblick

Ich habe vergangene Woche ein weihnachtliches Buch aus dem Genre „Chick Lit“ empfohlen. Außerdem gab es einen ausführlichen Bericht über meinen Besuch im Europapark. Hier bin ich von der Qualität meiner Bilder recht angetan, den ich habe nicht meine Spiegelreflex dabei gehabt sondern meine neue kleine Kamera, eine Canon EOS M10. Hierbei handelt es sich um eine Systemkamera, bei der man die Objektive wechseln kann. Mit einem Adapter kann man sogar seine Spiegelreflex-Objektive verwenden, dann muss man jedoch mit manuellem Fokus fotografieren. Ich habe mir ein eigenes Objektiv für diese Kamera gekauft, und ich bin super zufrieden damit. Endlich muss ich im Urlaub nicht zu jedem Abendessen die Spiegelreflex mitschleppen, um zufriedenstellende Fotos zu erhalten. Im Vergleich zu meiner bisherigen, kleinen Kamera – einer Canon Ixus, die ich seit Jahren nicht mehr wirklich nutze – sind die Ergebnisse viel perfekter. I like it <3 . An der Stelle sei erwähnt, dass ich allgemein zu den Menschen gehöre, die sich total für technischen Schnickschnack begeistern können. Ich liebe zum Beispiel mein Macbook Pro, das ich mir diesen Sommer angeschafft habe.

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